Beide Öle haben dieselbe Hochtemperaturviskosität (40), unterscheiden sich aber im Kaltstart-Verhalten. Wir erklären, welches Öl für welchen Motor und welche Fahrsituation besser geeignet ist.
Bei normalen Betriebstemperaturen sind beide Öle identisch (Viskosität 40). Das 5W40 hat also nur beim Kaltstart einen Vorteil – besonders bei Temperaturen zwischen -25°C und -30°C.
Die meisten modernen Fahrzeuge ab Baujahr 2000 verwenden 5W40 statt 10W40, weil:
10W40 ist die klassische Wahl für:
Im Notfall ja – beide haben dieselbe Betriebsviskosität und sind meist ACEA A3/B4 zertifiziert. Die Kälteeigenschaften des gemischten Öls liegen dann zwischen beiden Werten. Für den Dauerbetrieb empfehlen wir, beim nächsten Ölwechsel wieder das vorgeschriebene Öl zu verwenden.
10W40 ist in der Regel günstiger als 5W40 – besonders in der Halbsynthese-Variante. Vollsynthetisches 5W40 kostet typischerweise 8-15€/Liter, während 10W40 halbsynthetisch ab 4-7€/Liter erhältlich ist.
Für moderne Fahrzeuge ab ca. 2000: 5W40 ist die bessere Wahl durch besseren Kaltstart und meist vollsynthetische Qualität. Für ältere Fahrzeuge und klassische Einsatzbereiche ohne spezielle Freigaben bleibt 10W40 eine günstige und bewährte Option.
Prüfen Sie immer die Herstellerempfehlung in Ihrem Fahrzeughandbuch. Nutzen Sie unseren Motoröl Finder oder lesen Sie unseren Guide zu Motoröl Viskositätsklassen.
Ist 5W40 besser als 10W40?
Für moderne Fahrzeuge ja – durch besseren Kaltstart und meist vollsynthetische Qualität. Für ältere Motoren kann 10W40 ausreichend oder sogar vorzuziehen sein.
Welches Öl für ein Auto mit 200.000 km?
Bei hohem Kilometerstand oft 10W40 oder 5W40 mit HTHS-Wert über 3,5 mPas empfohlen – dickeres Öl kompensiert erhöhtes Motorspiel.